Prüfungen


Symbole, Abkürzungen und die vereinsinternen Auszeichnungen findet ihr ganz unten auf der Seite ...

Verbandszuchtprüfungen

Die Prüfungsordnungen für die Verbandszuchtprüfungen findest du auf der Seite vom JGHV www.jghv.de oder hier unter VZPO

VJP - Verbandsjugendprüfung

Die VJP findet im Frühjahr, bis einschließlich 1. Mai, statt.

Sie ist eine reine Anlagenprüfung zur Feststellung der natürlichen Anlage des Hundes im Hinblick auf seine Eignung als Jagdgebrauchs- und Zuchthund. Der Hauptaugenmerk liegt daher auf einer sehr guten Nasenleistung, gepaart mit Finder- und Spurwillen und der Wesensfestigkeit, die sich in der Ruhe, Konzentration und im Durchhaltvermögen zeigt.


Auf der VJP sind folgende Fächer zu prüfen:

• Spurarbeit

• Nasengebrauch

• Suche

• Vorstehen

• Führigkeit

• Schussfestigkeit

• Gehorsam

 

• zudem ist der Laut festzustellen

• Außerdem die Verhaltensweisen

  (Scheue, Ängstlichkeit, Unruhe usw.)

• Körperliche Mängel



HZP - Verbandsherbstzuchtprüfung

Die Herbstzuchtprüfungen werden im Herbst, ab 1. September, abgehalten.

Hier liegt der Focus auf der Feststellung der Entwicklung der natürlichen Anlagen.
Bis zu diesen Prüfungen sollte die Ausbildung des Jagdhundes in der Feld- und Wasserarbeit im Wesentlichen abgeschlossen sein.


Auf der HZP sind folgende Fächer zu prüfen:

Anlagefächer

• Spurarbeit

• Nasengebrauch

• Suche

• Vorstehen

• Führigkeit

• Arbeitsfreude

• Wasserarbeit  (lebende Ente)

Abrichtefächer

• Wasser Verlorensuche

• Federwildschleppe

• Haarwildschleppe

• Art des Bringens 

• Gehorsam

 

 

Ferner ist die Schussfestigkeit bei der Feld- und 
Wasserarbeit zu prüfen

Zudem sind festzustellen:

• Laut

• Wesensmängel

• Körperliche Mängel



Edgar-Heyne-HZP

Die Edgar-Heyne-HZP ist die internationale Zuchtausleseprüfung der Vereins Pudelpointer e.V.

Zugelassen werden nur Pudelpointer, die sich bei einer Vorauslese qualifiziert haben.

Geprüft werden die gleichen Fächer, wie bei einer "normalen" HZP.

Hinzu kommt eine Form- und Haarbewertung.




Verbandsgebrauchsprüfungen

Die Prüfungsordnungen für die Verbandsgebrauchsprüfungen findest du auf der Seite vom JGHV www.jghv.de oder hier unter VGPO

VGP/VPS - Verbandsgebrauchsprüfung

VGP


VPS




Leistungszeichen des JGHV

Btr - Bringtreueprüfung

Bei der Bringtreuprüfng wird die besondere Zuverlässigkeit des Hundes im Bringen festgestellt. Er beweist es dadurch, dass der kaltes, zufällig gefundenes Wild, ohne jeden Einfluss aufnimmt und seinem Führer zuträgt.

Diese Prüfungen finden in den Monaten August bis einschließlich April im Wald statt. Es wird an einem Fuchs geprüft, der mind. 3,5 kg wiegen muss.



AH Armbrusterhalteabzeichen

Die Stiftung Armbruster-Haltabzeichen ist auf der 57. Hauptversammlung des Jagd-gebrauchshundverbandes am 15. März 1970 durch Beschluss dieser HV mit allen Rechten und Pflichten vom JGHV übernommen worden.

Das Armbruster-Haltabzeichen wird unter folgenden Bedingungen verliehen: Der Hund muss auf einer Verbandsprüfung bei der freien Suche im Feld analog §§ 11 und 13 VZPO bzw. § 31 VGPO an jedem Hasen gehorsam im Sinne des § 96 Abs. 1 VGPO sein, den er eräugt, soweit er sich im Einwirkungsbereich des Führers befindet. Dabei muss er einmal mindestens ca. 20 m vom Führer entfernt sein. Außerdem muss er bei der ersten dazu geeigneten Gelegenheit nach Außersichtkommen des Hasen auf dessen Spur eine Spur-arbeit nach § 11 bzw. § 13 VZPO zeigen, die mindestens mit dem Prädikat „gut“ bewertet wird. Diese Bedingungen können an einem Hasen erfüllt werden. Bei mehrfachem Vorkommen von Hasen genügt eine Spurarbeit. Das Haltabzeichen kann nicht verliehen werden, wenn der Hund zwar an jedem eräugten Hasen gehorsam ist, aber nicht bei der ersten dazu geeigneten Gelegenheit zur Spurarbeit das Mindestprädikat „gut“ erhält. Der Verbandsverein, auf dessen Prüfung ein Hund diese Bedingungen - unabhängig von dem Bestehen der Prüfung – erfüllt hat, beantragt das Haltabzeichen beim Stammbuchamt. Der Antrag ist innerhalb von vier Wochen einzureichen. Bei später eingehenden Anträgen ist eine Bearbeitungsgebühr von 25 € fällig. Ein kurzer Bericht des Richterobmanns über die Arbeit des Hundes ist beizufügen.



/ - Härtenachweis

Die befugte Tötung von wehrhaftem Raubwild und Raubzeug im Rahmen der Jagdausübung bzw. des Jagdschutzes ist zunächst Aufgabe des Jägers mit der Schusswaffe. Sofern ein Jagdgebrauchshund ein Stück gegriffen hat und sofort tötet, bevor ein Erlegen mit der Schusswaffe möglich war, handelt es sich um waidgerechte Jagdausübung.

Wenn eine derartige selbstständige Arbeit zuverlässig bezeugt wird, kann für den betreffenden Hund das Leistungszeichen „Härtnachweis“ beim Jagdgebrauchshundverband registriert werden. Der Härtenachweis muss von einem Verbandsverein innerhalb von vier Wochen nach Erbringung auf dem vorgeschriebenen Formular „Formblatt 22“ beim Stammbuchführer beantragt werden. Bei später eingehenden Anträgen ist eine Bearbeitungsgebühr von 25 € fällig. Der beantragende Verein ist für die Glaubwürdigkeit des Zeugnisses verantwortlich. Dem Antrag ist grundsätzlich ein Freiumschlag mit der Anschrift des Empfängers beizufügen.



\ - Lautjagernachweis

Der Lautjagernachweis kann erbracht werden

1. durch spurlautes Jagen (nur an Fuchs oder Hase) auf der VJP, HZP und VGP/VPS oder auf gleichwertigen Prüfungen oder anlässlich einer Jagd.

2. durch lautes Stöbern auf VGP/VPS, VStP oder auf gleichwertigen Prüfungen.

3. durch Zeugnis von zwei Verbandsrichtern über lautes Stöbern gemäß § 14 VGPO/VPSO, auch anlässlich einer Jagd.

4. durch spurlautes Jagen bei einem Vbr-Nachweis.

Der Antrag ist auf Formblatt 23 von dem zuständigen Verein innerhalb von vier Wochen beim Stammbuchführer zu stellen. Bei später eingehenden Anträgen ist eine Bearbeitungs-gebühr von 25 € fällig.

Die dem Stammbuchführer eingereichten bzw. auf Verbandsprüfungen erbrachten Lautjagernachweise werden von diesem registriert und den Zuchtverbänden mitgeteilt.Sofern ein Einzelnachweis für den Führer gewünscht wird, ist ein Antrag (Formblatt 23) durch einen Verbandsverein zu stellen und ein Freiumschlag mit Anschrift des Empfängers beizufügen. Sofern der Antrag später als 4 Wochen beim Stammbuchführer eingeht, ist eine Bearbeitungsgebühr von 25 € fällig.



Vbr Verlorenbringernachweis

Der Verlorenbringernachweis kann nur bei der Jagdausübung erbracht werden.

Der Hund muss die Wundspur eines Hasen oder Fuchses, den er zuvor nicht eräugt hat, mindestens 300 m beobachtbar arbeiten und den Hasen oder Fuchs seinem Führer zutragen.

Das Vbr darf nicht beantragt werden, wenn der Hund auf anderen Wundspuren am selben Tag negative Arbeiten gezeigt hat.

Der Laut ( spl., sil., ? , evtl. wdl.) ist zu vermerken.

Die Arbeit ist von mindestens einem Verbandsrichter und einem Jäger als Zeugen zu bestätigen.

Der zuständige Verbandsverein muss spätestens innerhalb von vier Wochen dem Stammbuchführer die Unterlagen (Formblatt 24, Maschinenschrift) einreichen. Bei später eingehenden Anträgen ist eine Bearbeitungsgebühr von 25 € fällig.




Symbole und Abkürzungen für Leistungsabzeichen des JGHV

Vor dem Namen des Hundes

Nach dem Namen des Hundes


/  

-


= Härtenachweis

= Lautjagernachweis

= Totverbeller

= Totverweiser

Vater im DGStB

Mutter im DGStB

beide Eltern im DGStB

= \

= /

= <


AH - Armbruster Halteabzeichen

Vbr - Verlorenbringernachweis

Btr - Bringtreueprüfung bestanden

Sw - Verbandsschweißprüfung


Vereinsinterne Auszeichnungen

Im Verein Pudelpointer werden für Pudelpointer und Mitglieder (in dieser Reihenfolge) die nachfolgenden Preise und Auszeichnungen vergeben:

 

Pudelpointersieger PPS

Der Titel Pudelpointersieger PPS wird dem Pudelpointer verliehen, der folgende Leistungen erbracht hat:

  • Formwert = sehr gut, Haarwert = gut, keine zuchtausschließenden Fehler lt. Zuchtodnung
  • VJP Hasenspur und Nase sehr gut (9-11 Pkt.), Suche, Vorstehen und Führigkeit gut (6-8 Pkt.) und
  • HZP Nase und Stöbern hinter der Ente sehr gut (9-11 Pkt.), Suche, Vorstehen und Führigkeit gut (6-8 Pkt.) und
  • VGP II. Preis mit Nase sehr gut (4 Pkt.) oder VJP oder HZP mit Ergebnissen wie vor und VGP im
    I. Preis mit Nase sehr gut (4 Pkt.)
  • Vbr. oder VswP im II. Preis
  • Härtenachweis
  • Spurlaut oder Lautstöberer bestätigt auf Verbandsprüfungen oder durch zwei anerkannte Richter
  • keine zuchtausschließenden Mängel

Dr. Hans Ulrich Voswinckel-Ehrenpreis

Der "Dr. Hans Ulrich Voswinckel-Ehrenpreis" kann für außerordentliche Verdienste um den Pudelpointer, den Verein oder das Jagdgebrauchshundewesen verliehen werden. Das Recht zur Auswahl der Persönlichkeit, die auszuzeichnen ist, liegt nach dem Willen der Stifter beim 1. Vorsitzenden, der sich mit den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes berät.

 

Goldenes Vereinsabzeichen

mit Kranz und einem blauen Stein

wird an Mitglieder verliehen, die dem Verein PP 50 Jahre angehören.

 

Goldenes Vereinsabzeichen

mit Kranz und einem roten Stein

wird an Mitglieder verliehen, die dem Verein PP 40 Jahre angehören.

 

Goldenes Vereinsabzeichen

mit Kranz und einem weißen Stein

wird an Mitglieder verliehen, die dem Verein PP 30 Jahre angehören.

 

Goldenes Vereinsabzeichen

wird an Mitglieder verliehen, die dem Verein PP 20 Jahre angehören.

 

Silbernes Vereinsabzeichen

wird an Mitglieder verliehen, die dem Verein PP 10 Jahre angehören.

 

Sowohl das silberne, wie auch das goldene Vereinsabzeichen können für besondere Verdienste auch vor der Zeit verliehen werden. Dies hat durch Vorstandsbeschluss zu erfolgen.

 

Vater Kremp Preis

Der Preis geht an denjenigen Führer, der seinen Pudelpointer mit der höchsten Punktzahl der VGPen eines Jahrganges geführt hat.

 

PP Verdienstnadel

wird an Revierinhaber und ständige Helfer verliehen.

 

Die PP Plakette wird verliehen

  • dem Führer des "Edgar Heyne"-HZP-Siegers
  • dem Führer eines Siegers auf einer VJP mit mindestens 10 Hunden
  • dem Führer eines Siegers auf HZP mit mindestens 10 Hunden
  • dem Führer eines Siegers auf VGP mit mindestens 5 Hunden
  • dem Führer des PP mit der höchsten Punktzahl des Jahres auf VGP
  • dem Eigentümer des Pudelpointer-Siegers (PPS)
  • dem Führer, der 10 mal auf "Edgar Heyne"-HZP mit Erfolg geführt hat
  • dem Führer, der 7 mal auf VGP mit jeweils einem anderen PP erfolgreich war
  • dem Züchter, aus deren Zwinger 10 PP in das DGStB eingetragen wurden
  • dem Führer, der 3 mal mit Erfolg auf Verbandsschweißprüfung geführt hat
  • dem Führer, der 2 mal auf Vbr-Prüfungen erfolgreich war
  • dem Führer eines Siegers auf einer VPS mit mindestens 5 Hunden
  • Für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Zucht und Führung auf Beschluß des Vorstandes

 

Züchterpreis

Der Wanderpreis, wird dem Züchter verliehen, dessen Hunde auf der Edgar Heyne-HZP die höchste Durch-schnittspunktzahl erreicht haben.

 

USA Preis

Der Wanderpreis, geht an den Züchter der erfolgreichsten Hündin der Edgar Heyne-HZP.

 

Ehrenpreis

Der Wanderpreis, erhält der Führer oder Züchter des erfolgreichsten Rüden einer Edgar Heyne-HZP.

 

Keiler-Figur

Als Wanderpreis für denjenigen Pudelpointer, der als jüngster Teilnehmer an der Edgar Heyne-HZP den Härtenachweis erlangt hat.

 

Holland-Pokal

Wanderpreis, gestiftet 2002 für die beste Wasserarbeit auf der Edgar Heyne-HZP.

 

Wanderpreis für die beste Feldarbeit

Gestiftet 2007 für die beste Feldarbeit auf der Edgar Heyne-HZP.

 

Quelle www.pudelpointer.de