Informationen Coronavirus

Bitte informiert euch zusätzlich bzgl. Zuchtprüfungen und Veranstaltungen bei den Zuchtvereinen, euren Landesgruppen oder/und beim JGHV.


PM im Mai 2020 zur PO „Notlösung Spurarbeit-Corona 2020“

Prüfungsordnung „Notlösung Spurarbeit-Corona 2020“ beschlossen | Erstellt 19.5.20

 

Die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie ließ eine Prüfung des Jagdgebrauchshundenachwuchses im Frühjahr 2020 nicht zu. Ende April forderte der Jagdgebrauchshundverband e. V. (JGHV) daher, entsprechend seiner Satzung, Vorstehhund-Zuchtvereine, Prüfungsvereine und Kreisgruppen zur schriftlichen Abstimmung über die Prüfungsordnung „Notlösung Spurarbeit-Corona 2020“ auf.

Mit einer Zustimmung von 98,83% haben die Stimmberechtigten deutlich für die Durchführung der Notlösung votiert und so auch keinen Zweifel an der Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit der Anlagenüberprüfung der Junghunde gelassen. Der Deutsch-Kurzhaar-Verband mit eigener PO, und die Spezialzuchtvereine stellen durch geeignete Anpassung der Prüfungs- bzw. Zulassungsbedingungen ebenfalls sicher, dass der Prüfungsjahrgang 2020, trotz erheblicher Schwierigkeiten, der Jagd und der Zucht nicht verloren geht.

Die PO „Notlösung Spurarbeit-Corona 2020“ regelt die Prüfung der jungen Hunde auf der Hasenspur, die Überprüfung des Lautes und der Schussfestigkeit im Zeitraum 16.7.2020 bis 15.11.2020. Die PO wird in den nächsten Tagen auf der Homepage des JGHV veröffentlicht und im Juniheft des Verbandsorganes „Der Jagdgebrauchshund“ abgedruckt.

Das Präsidium des JGHV bedankt sich bei seinen Mitgliedsvereinen für die beeindruckende Geschlossenheit, mit der sie hinter der für das Jahr 2020 gefundenen Notlösung stehen und wünscht allen Beteiligten einen reibungslosen und erfolgreichen Prüfungsablauf.

JGHV

Die Prüfungsordnung

Notlösung Spurarbeit Corona 2020

steht rechts zum Download bereit

 

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Notlösung Spurarbeit Corona 2020
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Bayern: Genehmigung der Ausbildungskurse für Jagdgebrauchshunde

Jagdhundekurse Bayern | Erstellt 11.5.20

 

Auf Anfrage des JKA Bayern hat die Bayerische Staatsregierung bestätigt, dass im Freistaat wieder Ausbildungskurse für Jagdgebrauchshunde stattfinden dürfen. JKA-Präsident Frank Wagner dankt der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Staatsminister Joachim Hermann und Staatssekretär Gerhard Eck aus dem Bayerischen Innenministerium, sowie dem jagdpolitischen Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Alexander Flierl, im Namen des Jagdhundewesens in Bayern für Ihr Engagement in dieser Sache.

zur Pressemitteilung

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Gertrud Helm

Geschäftsführerin JKA Bayern


JGHV Präsidium: Schriftliche Abstimmung zur Prüfungsordnung

Notlösung Spurarbeit – Corona 2020 | Erstellt 4.5.20

JGHV Präsidium führt schriftliche Abstimmung zur Prüfungsordnung durch

Schneller als von vielen Hundeführern und Vereinsvorständen erwartet, hat der Jagdgebrauchshundverband e.V. (JGHV) seine Prüfungsordnung „Notlösung Spurarbeit – Corona 2020“ fertiggestellt und an die betroffenen Mitgliedsvereine zur Abstimmung versandt.

Nach dem Willen des JGHV-Präsidiums gilt es nun – ganz vorsichtig, aber dennoch entschlossen, das weitere Vorgehen gemeinsam zu planen. „Wir müssen unseren Hundeführern, den Züchtern, den Zuchtvereinen, unserer gemeinsamen Sache, eine Vision geben und müssen alles daran setzen, dass unser diesjähriger Prüfungsjahrgang der Jagd dienen kann und wir auch züchterisch keine „Nullrunde“ fahren. "Wir brauchen unsere Hunde, denn nur mit ihrer Hilfe sind wir dauerhaft in der Lage den Tierschutz auf die Fläche zu bringen und gleichzeitig effizient zu jagen“, so JGHV-Präsident Karl Walch in einem Schreiben vom 29. April 2020 an die betroffenen Vereine.

Unabhängig von der „Notlösung Spurarbeit – Corona 2020“ sind auch die Spezialzuchtvereine dabei, durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass der Prüfungsjahrgang 2020 kein „Weißer Jahrgang“ wird. Der Deutsch–Kurzhaar Verband, der traditionell mit Derby und Solms eigene Anlagenprüfungen hat, stellte sein Lösungskonzept bereits vor.

Bis zum 15. Mai haben die angeschriebenen Vereine nun Zeit am schriftlichen Abstimmungsverfahren teilzunehmen, das die Satzung des JGHV vorsieht. Danach wird die Prüfungsordnung in ihrer Endfassung umgehend ins Netz gestellt und im Verbandsorgan veröffentlicht, so dass Vereine, Verbandsrichter und Hundeführer ausreichend Zeit haben, sich vorzubereiten.

                                                                                                    Friedhelm Röttgen, JGHV-Pressestelle

Anschreiben schriftliche Abstimmung vom 29.04.2020

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Schreiben Notlösung Spurarbeit Corona 2020
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Befreiung der Jäger von Ausgangssperre 6./8.4.2020

Schreiben des BMI bzgl. Ausnahmegenehmigung für Jäger

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Schreiben 6.04.2020
Schreiben_des_BMI_wg._Ausnahmeregelung_J
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Schreiben 08.04.2020
Schreiben_513_an_Verbände_wg._Ausnahmere
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Pressemitteilung JGHV 08.04.2020

Pressemitteilung im April 2020 zu „Frühjahrsprüfungen 2020“

Keine weiteren Frühjahrsprüfungen im Frühjahr 2020!

Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der Entwicklung und der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in sehr enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 07. April 2020 beschlossen, seine Mitgliedsvereine aufzufordern, im Frühjahr 2020, also auch nach dem 19.04.2020, keine weiteren Frühjahrsprüfungen durchzuführen. Diese Regelung gilt in allen deutschen Bundesländern und für die Mitgliedsvereine im Ausland. Sie ist auch dort anzuwenden, wo keine behördlichen Beschränkungen bestehen.

 

Die Anlagenprüfungen der Zuchtvereine im Frühjahr sind unverzichtbares Element der Zuchtlenkung. Vor den derzeit bestehenden Ausgangsbeschränkungen konnten, von den jährlich rund 520 durchgeführten Verbandsjugendprüfungen (VJP), erst 30(!) Prüfungen abgehalten werden. Dadurch wurden bislang ca. 3% des Jahrgangs geprüft. Die prozentualen Zahlen der weiteren Frühjahrsprüfungen (u.a. Derby, Anlagenprüfungen der Spezialzuchtvereine mit Spurarbeit) im JGHV sind nahezu identisch. Selbst bei größtem organisatorischem Aufwand ist es daher unmöglich, den für die qualifizierte Tierzucht notwendigen Anteil an Junghunden, über alle Rassen hinweg, im Zeitfenster bis Anfang Mai zu prüfen – immer vorausgesetzt, dass dies überhaupt rechtlich möglich wäre.

Diese Fakten und die seitens des JGHV nach wie vor bestehende Fürsorgepflicht gegenüber Hundeführern, Richtern und deren Familien, aber auch der Wunsch nach Gleichbehandlung und Solidarität lassen bei rationaler Betrachtung keine andere Entscheidung zu. Nicht vergessen werden darf ergänzend, dass es insbesondere den Erstlingsführern, ohne entsprechende Durchführung von Übungstagen derzeit nicht möglich war und ist, ihre Hunde hinreichend vorzubereiten. Mit der vom Präsidium des JGHV getroffenen Entscheidung, besteht zum Thema Frühjahrsprüfungen jetzt Planungssicherheit für Veranstalter und Teilnehmer.

Der JGHV wird in Kürze den betroffenen Zuchtvereinen eine Prüfung „Notlösung Spurarbeit – Corona 2020“ zur schriftlichen Abstimmung vorlegen. Die Prüfung enthält die Arbeit auf der Hasenspur mit möglicher Lautfeststellung und die Feststellung der Schussfestigkeit; sie soll ab dem 16.07. des Jahres (bis 15.11. d.J.) als einmalige Notlösung für das Jahr 2020 angeboten werden. Die Zuchtvereine des JGHV werden, für ihre jeweils betreute Rasse, Lösungswege aufzeigen, die sicherstellen sollen, dass der Prüfungsjahrgang 2020 durch entsprechende Sonderregelungen Eingang in die Zucht finden kann.

Der JGHV und die ihm angeschlossenen Zuchtvereine gehen dabei in ihren Überlegungen von der Hoffnung aus, dass im Sommer die Pandemie-Lage ein geordnetes, wenn auch von Vorsichtsmaßnahmen geprägtes, Prüfungswesen wieder zulässt.

JGHV e.V.


Pressemitteilung JKA Bayern 30.03.2020

Corona-Virus
JKA Bayern empfiehlt seinen bayerischen Mitgliedern die diesjährigen Frühjahrsprüfungen auszusetzen.

Wachendorf, 31.03.2020:

In seiner Pressemitteilung vom 16.03.2020 verweist der JGHV auf das Aussetzen der Verbandsjugendprüfungen bis zum 19.04.2020.
Vor dem Hintergrund der sich weiter entwickelnden Corona-Krise und diverser Anfragen von Veranstaltern empfiehlt das Präsidium des JKA seinen Mitgliedsvereinen, auf die diesjährigen Verbandsjugendsuchen komplett zu verzichten.
Frank Wagner, Präsident des JKA Bayern: „Damit reagieren wir zum Schutz unserer Mitglieder auf die Empfehlungen der bayerischen Staatsregierung und den derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Bayern. Wir haben uns zu diesem Schritt entschieden, weil die Gesundheit der Menschen sowie die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit Vorrang hat und wir als Teil der Gesellschaft in dieser schweren Zeit auch eine Vorbildfunktion innehaben.“
Der JGHV wird gebeten, mit den betroffenen Zuchtvereinen für dieses Jahr entsprechende Lösungen zu entwickeln, um den züchterischen Anforderungen in der Anlagenfeststellung der jungen Jagdgebrauchshunde gerecht zu werden. Wagner: „Es gilt, diese schwere Zeit gemeinsam zu überbrücken und zu überleben, um dann mit voller Kraft wieder durchstarten zu können.“

Pressemitteilung als pdf siehe rechts

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JKA Bayern Pressemitteilung
JKA-Bayern_PR-Mitteilung_VJP_16-03-2020.
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Pressemitteilung JGHV 28.03.2020

Coronavirus

Bayern: Jagdhundewelpen dürfen abgeholt werden

Auf Anfrage des JKA Bayern hat die Bayerische Staatsregierung eine Ausnahmegenehmigung für die Abholung von Jagdhundewelpen erlassen.

 

Nachdem zuerst die Abholung von Hundewelpen vom Züchter generell nicht als triftiger Grund für das Verlassen der Wohnung gesehen wurde, wurde nun unter den FAQs des Bayerischen Innenministeriums unter https://www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.php folgender Text veröffentlicht:

 

Generell ist es kein triftiger Grund, die Wohnung zu verlassen, um Hundewelpen vom Züchter abzuholen.

Ausnahme: Abgeholt werden dürfen nur Gebrauchshunde, die zum Beispiel zu Jagd- oder Blindenhunden ausgebildet werden.

Wir weisen darauf hin, bei der Abholung die Sicherheitsbestimmungen unbedingt einzuhalten. Die Übergabe des Welpen vor Ort sollte mittels einer entsprechenden Transportbox erfolgen. So kann z.B. der erforderliche Sicherheitsabstand Züchter und Käufer eingehalten werden.

 

Frank Wagner


Pressemitteilung JGHV 16.03.2020

Keine Frühjahrsprüfungen bis zum 19. April 2020!

Das Präsidium des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV) hat vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung und der angespannten Lage zum neuartigen Coronavirus, in enger Absprache mit zahlreichen Zuchtvereinen und den Vertretern der Jagdgebrauchshundevereine, am 16. März 2020 beschlossen, seine Mitgliedsvereine dringlichst zu bitten ab sofort keinerlei Frühjahrsprüfungen durchzuführen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 19. April 2020 in allen Bundesländern und ist auch dort anzuwenden, wo bis dato noch kein behördliches Veranstaltungsverbot besteht.

 

Jagd und Jägerschaft sind in der Mitte der Gesellschaft. Das Präsidium des JGHV bittet seine Mitgliedsvereine und jeden einzelnen Führer von Jagdgebrauchshunden alles zu unterlassen, was die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet und nicht zuletzt dem Ansehen der Jägerschaft schadet. Die Durchführung von Frühjahrsprüfungen ist daher zu unterlassen!

 

Die Frage des Vorgehens nach dem 19. April 2020 wird auf Grundlage der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie entschieden. Die Mitgliedsvereine, Hundeführer und Richter werden hierüber so früh als möglich (und sinnvoll) auf der Homepage des JGHV und via Facebook informiert.

Für den Fall, dass nach dem 19. April Prüfungen durchgeführt werden können, sind flexible Handlungsabläufe und praxisnahe, situationsangepasste Prüfungsbedingungen das Gebot der Stunde und werden vom JGHV zu gegebener Zeit veröffentlicht. Eine Verlängerung des Prüfungszeitraums über den 3.5.2020 hinaus, ist, bei aller notwendigen Flexibilität, zum Schutz des Jungwildes jedoch ausgeschlossen.

 

Gemeinsam mit den betroffenen Zuchtvereinen wird der JGHV, auch für den Fall, dass 2020 keinerlei Frühjahrsprüfungen durchgeführt werden können, Lösungswege erarbeiten, die sicherstellen, dass der Prüfungsjahrgang 2020 kein „weißer Jahrgang“ des Jagdgebrauchs-hundewesens und der Gebrauchshundezucht wird.

JGHV e.V.

Pressemitteilung als pdf siehe rechts
Weitere Infos unter www.jghv.de

 

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